Vorgeschichte

Das Theaterspielen in unserer Gemeinde Riedenburg hat schon eine Jahrzehnte lange Tradition, die im Jahre 1983, nach einer kurzen Spielpause wieder aufgenommen wurde. In diesem Jahr fand ein Generationswechsel statt und aus einer Jugendgruppe der Kolpingjugend fanden sich Jugendliche ( Annemarie Riedl, Uschi Eichinger, Resi Wirth, Christian Hollweck, Kuno Mösl, Robert Schlögl, Manfred Halbritter und Bettina Schinn ) die Lust auf das Theaterspielen hatten. Da eine in voller Funktion stehende Theaterbühne im Christkönigshaus zur Verfügung stand, waren diese vermutlichen Schwierigkeiten, eine Bühne zu bauen nicht vorhanden. Außerdem begrüßten , nicht nur Pfarrer Horst Mally, Benefiziat Wolfgang Mandl und die Kolping Vorstandschaft, das Vorhaben der jungen Truppe. Eine kleine Sorge bereitete die jungen Spieler, wer könnte hier mithelfen - Erfahrungen eindringen, dass dieses Vorhaben gelingt. Aber auch diese Hürde wurde genommen und Herr Wilfried Frahm, der schon bei der vorherigen Theatertruppe die Regie geführt hatte, war bereit mitzuhelfen.

1983 / 1984 - Unkraut verdirbt net :: Kolpig-Theatergruppe ::

Im Herbst 1983 / 84 war es dann so weit, das erste Theaterstück „Unkraut verdirbt net“ kam, nach langen Proben am 26.12.1983 zur Aufführung. Der Besucheransturm war so groß, dass noch ein weiterer Termin – von schon drei Aufführungen - eingeschoben werden musste.Für diese Premiere spielten Uschi Eichinger, Annemarie Riedl, Resi Wirth, Christian Hollweck, Kuno Mösl, Robert Schlögl und Manfred Halbritter, als Einsagerin fungierte Bettina Schinn und die Regie hatte Wilfried Frahm.

         

1984 / 85 - Die drei Eisbären :: Kolpig-Theatergruppe ::

Der großen Spielerfolg im vergangenen Jahr machte es notwendig, dass gleich zwei weitere Aufführung 1985 / 86 mit eingeplant wurde. Dieses mal war als Schauspielerin Bettina Schinn dabei und als Einsagerin fungierte Claudia Haid.

1985 / 86 - Die Tugendbrille :: Kolpig-Theatergruppe ::

1885 / 86 baute man auf des bewährte Esemble, nur Claudia Kobl war neu als Souffleuse tätig.

    

1986 / 87 - Die Spitzbuamjagd :: Kolpig-Theatergruppe ::

In der Spielzeit 1986 / 87 gab es kleine Veränderungen in der Besetzung der Spielgruppe, so spielten zum ersten mal Ingrid Wirth und Monika Riedl, als Souffleuse wirkte Sylvia Käufl.

         

         

    

1987 / 88 - Der verliebte Spion :: Kolpig-Theatergruppe ::

Das Theaterstück wurde fünfmal aufgeführt, da sich die Zuschauerzahlen vermutlich auf diese Größe einpendelten. Zum erstenmal war auf den Brettern Susanne Roider, Ingrid Pesl und als Souffleuse Angelika Meyer.

         

1988 / 89 - Liebe macht blind :: Bauerntheater der Pfarrei Riedenburg ::

In diesem Jahr erfolgte eine Umstrukturierung der Theatergruppe, man verlies die Kolpingfamilie und spielte unter der Pfarrei Riedenburg. Außerdem wurde eine sehr notwendige Teilrenovierung der Bühne durch die Schauspieler vorgenommen.Dieses mal wurde wieder eine Vorstellung mehr in den Spielplan aufgenommen. Als Schauspieler kam neu hinzu Max Riedl und als Souffleuse Elke Augenthaller. Da Monika Riedl Mutterpflichten und Robert Schlögl Vaterpflichten entgegensahen und dadurch zwangs pausieren mussten, auch Kuno Mösl stand nicht zur Verfügung.

         

    

1989 / 90 - Oaner spinnt immer :: Bauerntheater der Pfarrei Riedenburg ::

Der Pflichten vertraut, standen Robert Schlögl und Kuno Mösl der Gruppe wieder zur Verfügung und Elke Augenthaller stand auf der Bühne, unterstützt wurden sie von Alexandra Freidl, die als Souffleuse wirkte.

    

1990 / 91 - Urlaub vom Doppelbett :: Bauerntheater der Pfarrei Riedenburg ::

Da die Besetzung zehn Schauspieler/in vorsah konnte hierfür Uli Nickl gewonnen werden, als Souffleuse wirkte diese mal Ingrid Wirth. Ohne Unterbrechung von 1983 - 1991 stand Christian Hollweck auf den Brettern von Riedenburg.In den Jahren sah man immer mehr, dass diese alt gediente Bühne nicht mehr den Bedürfnissen entsprach und es unbedingt notwendig erschien, eine neue Bühne zu installieren.Auch sollte der Saal im Christ-König-Haus den neuen Ansprüchen gerecht und wurde in die Erneuerungsmaßnahme mit aufgenommen werden. Leider fiel aus Kostengründen der Bühnenneubau aus und somit war ein weiterer Spielbetrieb nicht mehr möglich und die Theaterzeit fad somit ein vorläufiges Ende.